Luftbefeuchter

Vor allem, wenn es darum geht, tropische Pflanzen zu ziehen, spielt ein warmes und feuchtes Klima im Gewächshaus eine große Rolle. Aber auch beim Züchten von Pilzkulturen ist es von Vorteil, wenn das Klima nicht zu trocken ist. Ohne die heutige Technik ist es hierzulande allerdings schwierig, das entsprechende Klima zu erreichen, um Pflanzen dieser Art die nötige Umgebung schaffen zu können. Neben der systematischen Beheizung Deines Gewächshauses musst Du dieses durch einen Luftbefeuchter also zusätzlich ausreichend mit Feuchtigkeit versorgen.

Unter den Luftbefeuchtern gibt es die üblichen netzgebundenen Geräte als auch akkubetriebene Geräte in allen Preisklassen. Bei Akku betrieben Geräten hast Du den Vorteil, diese ortsungebunden einsetzten zu können, falls es in Deinem Gewächshaus keine Steckdose geben sollte. Um die Luftbefeuchtung steuern zu können, gibt es einen sogenannten Luftfeuchtigkeitsregler, welcher allerdings nur bei netzgebundenen Geräten eingesetzt werden kann. Der Luftfeuchtigkeitsregler wird zwischen dem Netzstecker des Gerätes und der Steckdose platziert und kontrolliert somit die Zufuhr der Feuchtigkeit im Raum. Sobald die gewünschte Feuchtigkeit erreicht ist, wird die Energiezufuhr unterbrochen. Wenn der gewünschte Wert wider unterschritten wird, schaltet das Gerät sich automatisch wieder ein.

Diese Arten gibt es

Im Bereich der Luftbefeuchtung gibt es drei Varianten, welche alle ihre Vor- und Nachteile haben.

  1. Dampfluftbefeuchter

Dampfluftbefeuchter oder auch Verdampfer genannt, bringen Wasser im Gerät zum Sieden und geben den entstehenden Dampf dann an den Raum ab.

Vorteile:

  • hohe Befeuchtungsleistung
  • hygienisch, weil Keime im siedenden Wasser abgetötet werden

Nachteile:

  • hoher Energieverbrauch
  • bei ungünstiger Aufstellung und kühler Umgebung Gefahr von Kondensatniederschlag
  • möglicher Kalkniederschlag im Gerät, falls der Kalkgehalt im Wasser zu hoch ist
  • Gefahr durch lungengängige Aerosole
  • Gefahr der Überfeuchtung
  1. Verdunster

Der Verdunster verteilt die Feuchtigkeit im Raum mittels Filtermatten oder rotierender Lamellen. Diese Art der Luftbefeuchter arbeitet passiv, indem sie an einem Heizkörper befestigt werden.

Vorteile:

  • niedriger Energieverbrauch
  • keine Aerosolbildung
  • natürliche Regelung der Luftfeuchtigkeit, ohne Überfeuchtung

Nachteile:

  • mittlere bis niedrige Befeuchtungsleistung
  • Absenkung der Raumtemperatur
  • regelmäßige Reinigung oder Zugabe von Desinfektionsmittel erforderlich
  1. Zerstäuber

Moderne Zerstäuber funktionieren mittels Ultraschalls oder Druckpumpen, welche mit feinen Düsen ausgestattet sind, um das Wasser zu winzigen Tröpfchen zu vernebeln. Diese Tröpfchen werden dann optional mittels Ventilators im Raum verteilt.

Vorteile:

  • niedriger Energieverbrauch

Nachteile:

  • Absenkung der Lufttemperatur
  • Möglichkeit von Kondensat- und Kaltniederschlägen bei falscher Einstellung und zu hohem Kalkgehalt im Wasser
  • Möglichkeit von Keimen in der Luft, bei unzureichender Reinigung des Gerätes
  • Erfordert regelmäßige Reinigung

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